Griechenlandkrise — eine (extreme vereinfachte) systemische Sicht

Am Abend des 27. Junis 2015 eskaliert die „Schuldenkrise“ in der Euro-Zone um  Griechenland. Aus meiner Sicht gibt es zwei grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten, die entweder dem Primat der Ökomomie oder der Politik folgen. In systemischer Perspektive etwa so: was ist das Supersystem, was das Subsystem?

Griechenland

Daraus ergeben sich direkt zwei prinzipielle Lösungsmöglichkeiten.

1. Primat der Ökonomie: Griechenland kann nicht mehr zahlen und wird es auch nie ganz schaffen, also ein Schuldenschnitt, um wenigstens einen Teil des Geldes zu retten. Außerdem kann ein Austritt aus dem Euro die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands erhöhen.

2. Primat der Politik: Griechenland kann nicht mehr zahlen und wird es auch nie ganz schaffen, aber aus politischen Gründen soll Griechenland im Euro gehalten werden, was nur mittels einer extremen Stundung der Kredite (die quasi einem Ausfall entspricht) erreichbar ist.

Beide Möglichkeiten kosten Geld. Da uns die Politiker diese Wahrheit aber nicht zumuten wollen, favorisieren sie eine Nicht-Lösung: ein vermeintliches hartes Sparen soll Griechenland in die Lage versetzen, selbst alle seine Schulden zurückzuzahlen…

Ein Gedanke zu „Griechenlandkrise — eine (extreme vereinfachte) systemische Sicht

  1. Bleibt abzuwarten, welche Lösung nun letztendlich getroffen wrd, aber wie hier schon im Artikel erwährt, egal welche Möglichkeit, beide kosten Geld.

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